Vergleich
DSGVO-konforme KI-Rechtsrecherche als sichere Alternative zu ChatGPT & Co.
Generische KI-Assistenten wie ChatGPT sind für die juristische Recherche verlockend — und riskant. Sie erfinden Fundstellen, zitieren veraltete Gesetzesfassungen und verarbeiten Mandantendaten in intransparenten Systemen. IURIX ist die Gegenposition: eine KI-Rechtsrecherche für österreichisches und europäisches Recht, die ausschließlich belegte Antworten liefert.
Drei Achsen
Wo generische KI scheitert — und IURIX liefert.
| Frage | Generische KI (ChatGPT & Co.) | IURIX (RICI) |
|---|---|---|
| Belege | Formuliert überzeugend, erfindet aber Paragrafen und Geschäftszahlen („halluziniert"). | Jede Aussage ist an eine direkt verlinkte, fassungsgenaue Fundstelle gebunden. Wo kein Beleg existiert, erfolgt eine begründete Nicht-Antwort statt einer erfundenen. |
| Aktualität | Kennt die zum Stichtag geltende Fassung nicht verlässlich; zitiert veraltete oder außer Kraft getretene Normen. | Fassungslogik: verlässlich die zum Fragezeitpunkt maßgebliche Rechtslage, laufend mit den amtlichen Quellen synchronisiert. |
| Datenschutz | Mandantendaten wandern in intransparente Modelle; Training und Serverstandort oft unklar. | Anonymisierung vor dem KI-Modell, EU-Server, kein Training mit Ihren Anfragen, AVV verfügbar — vereinbar mit der anwaltlichen und steuerberaterlichen Verschwiegenheitspflicht. |
Der reale Anlass
Wenn die KI ein Urteil erfindet, haftet die Kanzlei.
Gerichte weisen zunehmend Schriftsätze zurück, in denen KI-generierte, nicht existente Entscheidungen zitiert wurden — mit berufsrechtlichen Folgen für die einreichende Kanzlei. Der Grund ist immer derselbe: Ein generatives Modell ohne Quellenbindung produziert Plausibles, nicht Belegbares. IURIX dreht das Prinzip um — es sagt nur, was es belegen kann.
Häufige Fragen
Ist ChatGPT für juristische Recherche in Österreich geeignet?
Für unverbindliches Brainstorming ja — für belegte Recherche nein. Generische Modelle können Fundstellen erfinden und kennen die geltende Fassung nicht verlässlich. IURIX arbeitet ausschließlich quellenbasiert aus dem amtlichen österreichischen und europäischen Rechtskorpus.
Darf ich als Anwält:in ChatGPT mit Mandantendaten nutzen?
Riskant — und am besten gar nicht: Mandantendaten gehören nicht in ein generisches KI-Modell und können mit der Verschwiegenheitspflicht und der DSGVO kollidieren. Bei IURIX brauchen Sie personenbezogene Mandantendaten ohnehin nicht einzugeben — Sie recherchieren die Rechtsfrage abstrakt; als zusätzliche Schutzebene werden personenbezogene Daten zudem vor dem KI-Modell anonymisiert und auf EU-Servern ohne Training verarbeitet.
Kennt eine KI die zum Stichtag geltende Rechtslage?
Generische KI oft nicht. IURIX unterscheidet über eine Fassungslogik die heute geltende von der zum Fragezeitpunkt maßgeblichen Fassung.